Film-Projekt Martin Schilt

Die Zersiedelung der Schweiz

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 Swiss.movie Forum 2011
«Alle Jahre wieder saust der Presslufthammer nieder» ist eine Bildermappe des Schweizer Künstlers Jörg Müller aus dem Jahr 1973. Sie zeigt gemäss ihrem Untertitel «Die Veränderung der Landschaft» in Zeiten wirtschaftlichen Aufstiegs. Die sieben Bilder zeigen den immer gleichen Ausschnitt einer Landschaft im Wechsel der Jahreszeiten im Abstand von je rund drei Jahren. Die Kritik am Fortschrittsglauben ihrer Entstehungszeit, die in den Bildern nüchtern unpädagogisch zum Ausdruck kam, hat die Mappe zu einem aussagestarken und erfolgreichen Bilderbuch werden lassen.

In der Schweiz erfolgen täglich Zubauungen, Erschliessungen und Überbauungen. Während in der Politik über die Raumplanung und den Schutz des Schweizer Kulturlandes diskutiert und debattiert wird, hat z.B. der Traum vom Einfamilienhaus dazu geführt, dass der Boden der Landwirtschaft weggekauft wird. Seit die Gemeinden selbst über die Verkäufe verwalten, wird immer mehr Boden zubetoniert.

Martin Schilt, Programmentwickler SRF-Spezial, ist auf der Suche nach audiovisuellem Material, welches die Zersiedelung der Schweiz zeigt und ist auf die Mithilfe von swiss-movie-Mitgliedern aus der deutschen, der französischen und der italienischen Schweiz angewiesen. Die swiss-movie-Mitglieder werden zu kleinen Redaktorinnen und Redaktoren und verfolgen mit ihrem Equipment die Entwicklungen in der Schweiz.

Ob Mini-DV oder Full-HD, bei einem derartigen Dokument werden keine Pixel gezählt. Sicher ist es ein Vorteil, wenn auf die Gestaltungsmöglichkeiten von 16:9 gesetzt wird und der Originalton möglichst sauber ist. Letzteres ist dann besonders wichtig, wenn aussagekräftige Interviews mit Betroffenen und Beteiligten gemacht werden. Und wer bereits an dieser Idee arbeitet, der soll daran weiterarbeiten. Ende 2012 sammeln wir eine erste Charge an Filmmaterial. Aber achtet bei Zusammenschnitten dringend darauf, dass ihr auch eine sogenannte it-Fassung abgebt (it=international tone, ohne Kommentar, ohne Musik, ohne Titel).

Und lasst ein Bild ganze 5 Minuten stehen. Nur so wirkt es, falls ein Zeitraffer-Effekt eingesetzt wird.


Fragen und Anmeldungen sind zu richten an:
Filippo Lubiato, Postfach 456,3000 Bern 7, Tel. 031 311 4803, E-Mail contact@clipclub.ch